Dietrich Bonhoeffer – Stütze bei Corona-Zwangsmaßnahmen

Der Theologe Dietrich Bonhoeffer ist einer der bekanntesten Vertreter des deutschen Widerstands. Er versuchte die christlichen Kirchen in der Ökumenischen Bewegung zum Einsatz gegen den Terror im Dritten Reich zu bewegen. Einige seine Aussagen könnten ganz aktuell sein und auch für die Corona-Zangsmaßnahmen gelten. Wegen seiner “volkszersetzenden Tätigkeit“ erhielt er im August 1940 Redeverbot für das gesamte Reichsgebiet, im März 1941 auch ein Schreib- und Veröffentlichungsverbot. Hätte es damals schon Internet gegeben, wäre mit ziemlicher Sicherheit auch sein Youtube-Kanal gelöscht worden.

1933 ging das Unterdrücken anderer Meinungen technisch bedingt noch nicht online mit einer Kanallöschung, da wurden die Bücher noch verbrannt. Nicht nur dem Regime gegenüber kritisch eingestellte Autoren wie Bertold Brecht, Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Heinrich Mann, Alfred Döblin und viele andere standen auf der schwarzen Liste, auch Wissenschaftler wie Albert Einstein und Sigmund Freud. Fast hundert deutsche und vierzig fremdsprachige Autoren wie Ernest Hemingway und André Gide wurden als “undeutsch” eingestuft.

Die breite Masse machte mit oder tolerierte es zumindest stillschweigend. Auch viele Ärzte scherten sich einen Kehricht um ihren hypokratischen Eid. Und wie sieht es heute aus?
Wegen “undeutsch” wird heute bei Youtube, Facebook & Co. sicher nichts gelöscht – aber weil es nicht mit der herrschenden Meinung der Regierung oder der WHO überein stimmt. Und viele Ärzte stellen selbst Asthmatikern heute keine Befreiung von der nichts nützenden Masken-Pflicht mehr aus – weil sie Angst vor Repressalien haben. Noch Fragen?

Unzulässiger Vergleich?

Heute verwahren sich viele gegen einen Vergleich der Corona-Maßnahmen mit der damaligen Zeit. Insbesondere auch bezüglich dem kürzlich verabschiedeten Ermächtigungsgesetz. Was natürlich im Rückblick immer leicht ist, insbesondere wenn man den jetzt möglichen Beginn mit dem damaligen Ende vergleicht. Aber in Bezug auf den Anfang?
Auch damals machten viele mit und die wenigen Kritiker wurden diffamiert und unterdrückt. Sogar der Börsenverein des Deutschen Buchhandels nahm aktiv an der Bücherverbrennung teil. Laut dem heutigen Geschäftsführer Alexander Skipis wurden Listen erstellt und Buchhandlungen angewiesen, bestimmte Bücher nicht mehr zu vertreiben. Es wurde also letztendlich die Nazi-Herrschaft und ihre Vorstellungen unterstützt. Wegen wirtschaftlicher Vorteile, die man sich vom Regime erhoffte, habe man sich ihm “unverhohlen angebiedert”.

Widerstands-Fazit von Dietrich Bonhoefer

In seinem Rückblick zur Jahreswende 1942/1943 auf die letzten 10 Jahre seines Widerstands gegen den NS-Terror thematisierte er Themen wie Zivilcourage, Ehrlichkeit und den “Blick von unten” aus der Perspektive der Opfer einer gewalttätigen Gesellschaft. In seiner Betrachtung der im Widerstand erlernbaren Alltagstugenden hieß es:

Man muß damit rechnen, daß die meisten Menschen nur durch Erfahrungen am eigenen Leibe klug werden. […] Tatenloses Abwarten und stumpfes Zuschauen sind keine christlichen Haltungen. Den Christen rufen nicht erst die Erfahrungen am eigenen Leibe, sondern die Erfahrungen am Leibe der Brüder, um derentwillen Christus gelitten hat, zur Tat und zum Mitleiden.Dietrich Bonhoeffer Werke, 8, 'Nach 10 Jahren'

Dort ist auch sein individuelles Glaubensbekenntnis nieder geschrieben.

Ich glaube, daß Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen. Ich glaube, daß Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. In solchem Glauben müßte alle Angst vor der Zukunft überwunden sein. Ich glaube, daß auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und daß es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten. Ich glaube, daß Gott kein zeitloses Fatum [lat. = Schicksal] ist, sondern daß er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet. Dietrich Bonhoeffer Werke, 8, 'Nach 10 Jahren'

Dietrich Bonhoeffer und Corona-Zwangsmaßnahmen

Logischer Weise kann niemand sicher sagen, was Dietrich Bonhoeffer von den Corona-Zwangsmaßnahmen gehalten hätte. Aber ziemlich sicher ist, dass er mit der aktuellen Politik nicht einverstanden gewesen wäre und dass er die Kirchen für ihre aktuelle Haltung mit Kirchenschließungen und deren teilweise Unterstützung der staatlichen Repressionen kritisiert hätte.

Zumal einige Aussagen Bonhoeffers heute in Corona-Zeiten ebenso zutreffend sind wie zu seiner damaligen Zeit.

Auf jeden Fall können seine hier veröffentlichten Aussagen für jeden, der gegen die staatliche Willkür, gegen die Zensur anderer Meinungen und gegen die Löschung von Youtube-Kanälen ist, eine Hilfestellung sein. Und ggf. auch Halt geben und es erleichtern, den aktuellen Wahnsinn und so manche Verhaltensweisen zu verstehen.

Weitere Informationen

Literatur zu Dietrich Bonhoeffer

zur Unzulänglichkeit des Corona-PCR-Test
zum Thema “Corona”
zum Thema “Impfen”

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Ein Kommentar

  1. Gott sei Dank gibt es noch kleinere Seiten wie eure, die furchtlos die !RICHTIGE MEINUNG! verbreiten und nicht gleichgeschalten sind, wie alle großen Medien, oder als nicht politikkonform abgestempelt werden und letztendlich noch gelöscht werden.

    Ein Hoch auf die Mühe und die Recherchenarbeit.
    Die Vergleiche sind auch immer sehr treffend 🙂

    Grüße

    Eure Elisa

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