Der (Un)Sinn einer Impfpflicht

Die Katze ist aus dem Sack, Gesundheitsminister Jens Spahn möchte Strafen für “Impfverweigerer” einführen. So titelt der Focus am 5.5.2019: „Ich will die Masern ausrotten“ Strafen bis zu 2500 Euro: Jetzt steht der Spahn-Plan gegen Impfverweigerer

Auch oder gerade wenn es sich wie ein hehres Ziel anhört eine Seuche auszurotten, sollte gerade als Verantwortlicher der Sinn der Maßnahme und der Weg dorthin wissenschaftlich fundiert sein. Zwangsmaßnahmen erwecken da eher den Eindruck von Hilflosigkeit, Unfähigkeit oder fehlenden Argumenten. Deshalb schauen wir uns das hier einfach mal genauer an.

Gibt es eine Masern-Epidemie?

Als Epidemie bezeichnet man laut Duden eine in einem bestimmten begrenzten Verbreitungsgebiet auftretende ansteckende Erkrankung; eine Seuche, für die typisch ist, dass eine große Zahl von Menschen gleichzeitig befallen wird.

Laut der zuständigen Behörde, dem Robert-Koch-Institut (RKI), gab es im Jahr 2018 in Deutschland 677 Masernfälle. Berücksichtigt man eine Impfquote von 95%, hätte eine Impfung der gesamten Bevölkerung also maximal 33 Menschen eine Erkrankung erspart. Unter der Voraussetzung, dass die Impfung bei diesen gewirkt hätte und keiner trotz Impfung erkrankt.
Aber selbst bei 677 Fällen würde noch keine Epidemie bestehen.

Setzt man die 33 ins Verhältnis zu den 82 Mio. Einwohnern in Deutschland, dann reden wir von sage und schreibe 0,000040244% der Bevölkerung.
Nur zum Vergleich – im selben Zeitraum sind um den Faktor 100 mehr Menschen in Deutschland im Straßenverkehr gestorben.

Sind Masern gefährlich?

Masern sind eine klassische Kinderkrankheit, die für die Betroffenen unangenehm ist. Sie geht mit den typischen roten Hautflecken, Fieber und einem geschwächten Allgemeinzustand einher. In seltenen Fällen kann es zu einer Lungen- oder Hirnhautentzündung kommen. Gestorben ist daran in den letzten Jahren in Deutschland niemand. Viele Mütter berichten sogar, dass ihre Kinder nach der durchgemachten Krankheit einen Entwicklungsschub gemacht hätten.

Hilft eine Impfung?

Wie schon oben erwähnt schützt eine Impfung nicht unbedingt. Die Pharmaindustrie spricht in den Fällen von “Impfversagern”. Ob Impfen überhaupt hilft ist fraglich. Einen wissenschaftlichen Nachweis, der auch die dafür nötigen Kriterien wie Doppelblindstudie etc. erfüllt, gibt es nicht. 

Häufig kommt der Einwand, dass die Masernfälle in den letzten Hundert Jahren aber deutlich zurück gegangen sind. Das ist richtig! Aber NICHT der Verdienst von Impfungen! Wie die beiden Grafiken mit der Entwicklung in Deutschland und in England deutlich zeigen.

Masern-Todesfälle in DeutschlandMasern-Todesfälle in England

Wie zu sehen ist sind die Todesfälle durch Masern sowohl in Deutschland wie in England schon deutlich vor Einführung der Impfung zurück gegangen. Im Verhältnis dazu gab es nach der  Einführung so gut wie keine den Trend verbessernde Wirkung mehr.

Etwas anders sieht es anscheinend bei der meist offiziell verwendeten Grafik in den USA aus.

Masernfälle in den USA

Nimmt man allerdings nicht nur den Ausschnitt sondern den Verlauf über den längeren Zeitraum, dann erkennt man eindeutig, dass auch in den USA die Impfung praktisch keinen Einfluss mehr auf den Rückgang hatte.

Masern-Todesfälle in den USA

Ein Schelm der sich etwas dabei denkt, weshalb die offiziellen Stellen und Pharmakonzerne hier mit fremden Federn schmückt und mit einem völlig die Aussage verzerrenden Ausschnitt agieren.

Gibt es heute bessere Impfstoffe?

Dies wird oft behauptet. Nur dann sollte es ein leichtes sein, die Wirkung nachzuweisen. Und auch hier sagen die effektiven Zahlen etwas anderes aus als die Versprechungen der Pharmaindustrie.
Schauen wir uns die Ukraine an. Dort war in den zurückliegenden Jahren der Masernimpfstoff knapp. Die Impfrate fiel 2016 auf 31% zurück und war damit die niedrigste in ganz Europa. 2017 wurden durch eine “Nachhol-Kampagne” genügend Masern-Impfstoffe verfügbar, so daß 90% der ukrainischen Kinder die MMR-Impfung (Masern-Mumps-Röteln) bekamen. Wäre der Impfstoff wie behauptet noch besser als früher, dann dürfte es in der Ukraine keine Masern mehr geben. Aber wie sieht es in Wirklichkeit aus? Seit der Impfkampagne sind die Masernfälle explodiert. In etwas mehr als einem halben Jahr sind es schon mehr als 12.000 Fälle.”

Masernfälle Ukraine

Mehr zur Kampagne in der Ukraine unter STICHTING VACCINVRIJ

Wer sich jetzt wundert, weil er das von der Pharmaindustrie noch nie gesagt bekam: eine Impfung kann auch die Krankheit hervorrufen vor der sie schützen soll und bei jeder Impfung mit Lebendimpfstoffen sind die Geimpften danach ansteckend und ein Risiko für die Menschen, mit denen sie Kontakt haben. Selbstverständlich kann es auch bei jeder Impfung zu Komplikationen kommen.

Risiken und Nebenwirkungen der Impfung

Hier empfiehlt es sich zunächst mal in den Beipackzettel zu sehen. Den haben Sie doch bisher sicher immer vor dem Impfen von Ihrem Arzt erhalten, oder nicht?
Ein Schelm der sich etwas dabei denkt, dass Ihnen ihr Arzt wohlweislich diesen nicht von sich aus vorher aushändigt.
Neben örtlichen Reaktionen an der Einstichstelle und allergischen Reaktionen sind dort zum Beispiel Fieber, masernähnliche Symptomen, Mittelohrentzündungen und Thrombozytopenie als Nebenwirkungen aufgeführt. Auch Autoimmunerkrankungen, Diabetes mellitus, Morbus Crohn und Autismus werden laut Beipackzettel nach der Impfung beobachtet, um nur einige zu nennen.

Eine Encephalopathie, also ein bleibender Hirnschaden nach der Masernimpfung ist juristisch sogar als Impfschaden anerkannt und trat in der Studie der Forschergruppe Weibel, Caserta, Benor und Evans mehrfach auf, auch mit Todesfolge. Da dies zunächst häufig nicht erkannt wird unterbleibt allerdings oft die Meldung als Impfschaden.
Dies ist nur ein kleiner Auszug aus den heftigen Nebenwirkungen. Schauen Sie sich auf jeden Fall VOR einer Impfung den Beipackzettel an und lesen diesen in Ruhe durch. Alle Beipackzettel von Impfseren finden Sie in dieser Liste.

Jetzt kann man natürlich glauben, dass dies wie oft behauptet verschwindend geringe Einzelfälle sind. Nur auch hier hilft ein Blick in den Beipackzettel. Dazu haben wir uns einen herausgesucht und lesen dort:
Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei der Anwendung von M-M-RVAXPRO berichtet:

Häufigkeit Nebenwirkungen
Sehr häufig
(mehr als 1 von 10 Geimpften)
Fieber (38,5°C oder höher)
Rötung, Schmerz und Schwellung an der Einstichstelle
Häufig
(bis zu 10 von 100 Geimpften)
Hautausschlag, auch masernähnlicher Ausschlag
Bluterguss an der Einstichstelle
Nicht bekannte Häufigkeit,
aber nach der Impfung
beobachtete Nebenwirkungen
Aseptische Hirnhautentzündung;
geschwollene Hoden; geschwollene Lymphknoten;
Mittelohrentzündung; Entzündung der Speicheldrüse;
untypische Masernerkrankung;
Starke allergische Reaktion wie z. B. Atembeschwerden, Schwellung des Gesichts, …
Krampfanfälle ohne Fieber; Krampfanfälle mit Fieber bei Kindern; unsicherer Gang; Schwindel;
Erkrankungen die mit Entzündungen des Nervensystems (Gehirn und/oder Rückenmark) einhergehen;
Guillain-Barré-Syndrom, Muskelschwäche, Missempfindungen und Kribbeln in den Armen, Beinen und am Oberkörper;
Kopfschmerzen; Ohnmachtsanfälle; Taubheitsgefühl;
Störung der Augennerven, Ausfluss und Juckreiz am Auge, Verkleben der Augenlider (Bindehautentzündung), Entzündung der Netzhaut (im Auge) und Sehstörungen;
Lungeninfektion mit oder ohne Fieber;
Juckreiz; Entzündung des Fettgewebes unter der Haut; schwerwiegende Erkrankung mit Geschwüren oder Bläschenbildung auf der Haut, im Mund, am Auge und/oder Geschlechtsorganen (Stevens-Johnson Syndrom)
Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen und/oder Gelenkschwellung;
Entzündung der Blutgefäße;

Das sind die Angaben im Beipackzettel! Die nicht gemeldeten Fälle oder die nicht eindeutig damit in Verbindung gebrachten sind da noch gar nicht dabei! Auch nicht die Folgen der sonstigen Zusatzstoffe, wie z.B. die fast immer in Impfseren enthaltenen Schwermetalle und Antibiotika.

Durch die Arbeit von Dr. Wakefield wurde auch die rasante Zunahme von Autismusfällen nach der MMR-Impfung in den USA bekannt. Auch wenn dies angeblich durch mehrere (Pharma)Studien widerlegt sei, wenn wir wie behauptet immer gesünder werden und die Medizin so Fortschritte macht, dann dürfte die Entwicklung der Autismusfälle nicht sein.

Entwicklung Autismus

1975 war in den USA 1 von 5000 Kindern autistisch – heute ist 1 von 68 Kindern autistisch!
Unser Tipp: nicht einfach irgend etwas übernehmen und glauben, sondern sich selbst ein Bild machen. Dazu gibt es einen hervorragenden Film: VAXXED

Was spricht sonst noch gegen eine Impfung?

Da ist zunächst der sogenannte “Nestschutz” zu nennen, den Mütter früher ihren Babys mitgaben. Geimpfte Mütter geben diesen nicht mit und erhöhen so die Gefahr einer Masernerkrankungen im ersten Lebensjahr deutlich.

Dann zeigen mehrere Studien, dass Kinder, die die Masern natürlich durchmachen deutlich seltener Allergien haben als geimpfte Kinder. In einer Studie in Guinea Bissau warden es zum Beispiel 50% weniger allergische Erkrankungen (Shaheen SO, Aaby P, Hall AJ, Barker DJ, Heyes CD, Shell AW, et al.. Measles and atopy in Guinea-Bissau. Lancet. 1996;347: 1792-6. ).

Mit einer überstandenen Masernerkrankung sinkt wie mehrere Studien belegen auch das Risiko an MS (Multipler Sklerose) und Krebs zu erkranken. Beides ebenfalls Krankheiten, die rapide zunehmen. Trotz Milliarden an Forschungsgeldern.
Inzwischen werden sogar Masern- und Mumps-Viren in der Krebstherapie eingesetzt. Spannender Weise schützt eine durchgemachte (Kinder)Krankheit, eine Impfung hingegen aber nicht (Daniel W. Cramer et. al. “Mumps and ovarian cancer: modern interpretation of an historicassociation”).
Haben wir vielleicht wegen den Impfungen so extreme Zuwächse bei manchen Krankheiten?

Fazit – oder cui bono

Da es kaum nennenswerte Anzahlen von Erkrankungen gibt,
es keinen Nachweis für die Wirksamkeit der Impfungen gibt,
die Krankheiten auch ohne Impfungen deutlich geringer wurden,
die Impfung heftige Nebenwirkungen und Folgen haben kann
und eine durchgemachte Krankheit sogar noch vor späteren deutlich schwereren Krankheiten schützt,
warum zum Geier sollte man sich dann impfen lassen?
Nutzen bietet es keinen – zumindest nicht für den Geimpften – nur Risiken. Da müsste man doch von allen guten Geistern verlassen sein freiwillig zum Impfen zu gehen.

Könnte das der Grund für die geplante Zwangsimpfung sein? Dass immer mehr erkennen, dass es nichts nützt sondern eher schadet? Und deshalb die Umsätze der Pharmaindustrie etwas angeschoben werden sollen? Ein Schelm der sich dabei etwas denkt, dass unser Gesundheitsminister Jens Spahn laut Lobbypedia jahrelang an einer Lobby-Agentur beteiligt war, die vor allem die Pharmaindustrie beraten hat.

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4 Comments

  1. Sehr guter Artikel, mich interessiert jedoch die Quelle dafür, dass diese 95 % der Masernfälle geimpft waren. Gibt es dafür einen hieb- und stichfesten Quellennachweis? Das wäre das Erste, was die “Experten” sonst monieren würden…
    Vielen Dank

    1. Die 95% sind die Impfquote, also der Anteil an geimpften Personen.
      Ausser dem oben verlinkten Artikel zum Masernausbruch in der Ukraine gibt es bezüglich der Masernfälle bei Geimpften eine Vielzahl von Dokumentationen und Studien.
      Z.B. ging im Jahr 2017der Masern-Ausbruch in der Israelischen Armee von einem Patienten aus, der dreimal gegen MMR geimpft war und dessen Symptome (Fieber und Ausschlag) erst bei der nachträglichen Suche nach einer Ansteckungsquelle für die von ihm Infizierten (die auch alle mindestens zweimal geimpft waren und untypisch erkrankten) festgestellt wurden.
      https://www.impf-info.de/die-impfungen/masern/249-masern-trotz-impfung-die-untersch%C3%A4tzte-gefahr.html

      Anis E, Grotte I, Moerman L, et al. “Masern in einer stark geimpften Gesellschaft: Ausbruch 2007/2008 in Israel”, PubMed

      Gustafson TL, Lievens AW, Brunell PA, Moellenberg RG, Buttery CM, Sehulster LM. “Masernausbruch in einer vollständig immunisierten Sekundarschulpopulation”, PubMed

      Rosen JB, Rota JS, Hickman CJ, et al. “Masernausbruch bei Personen mit vorherigem Nachweis der Immunität, New York City, 2011”, PubMed

      Hahné SJ, Nic Lochlain LM, van Burgel ND, et al. “Masernausbruch bei zuvor immunisierten Beschäftigten im Gesundheitswesen, Niederlande, 2014”, PubMed

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