Wie Impf-Studien zum gewünschten Ergebnis kommen

Unerwartete Todesfälle bei Kindern im Alter zwischen 2 und 24 Monaten in zeitlichem Zusammenhang mit Impfungen führten zu einer vorübergehenden behördlichen Sperre des damals meist verwendeten Sechsfach-Impfstoffes „Hexavac“ von Sanofi-Pasteur. Die Token-Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI) sollte die Todesfälle lückenlos erfassen und einen möglichen Zusammenhang prüfen. Die Impf-Studie lief von Juli 2005 bis Juli 2008 und wurde 2011 mit 2 Jahren Verspätung veröffentlicht.

Das RKI meldete, dass im Studienzeitraum „insgesamt 254 ungeklärte, plötzliche und unerwartete Todesfälle (unexplained sudden unexpected deaths, uSUD) aus ganz Deutschland insbesondere auf mögliche Zusammenhänge mit vorangegangenen Sechsfachimpfungen untersucht” wurden. Und kam zur Schlussfolgerung „dass das Risiko für einen plötzlichen Tod innerhalb von einer Woche nach Sechsfachimpfung nicht erhöht war.”

Wenn Prüfer und Prüfling identisch sind

Schon allein die Rahmenbedingungen der Studie geben Grund zu Zweifeln. Das RKI empfiehlt die in Deutschland durchzuführenden Impfungen und wird dann damit betraut, deren Wirksamkeit und ggf. daraus resultierende Probleme zu prüfen? Bei Gericht würde man das Befangenheit nennen.
Dann finanzierte der Hersteller des umstrittenen Impfstoffs und ein weiterer (GSK) die ca. 3 Mio. Euro kostende Studie mit 2,6 Mio. Euro. Und war so an der Studie beteiligt und über relevante Erkenntnisse unterrichtet. Dass Sanofi-Pasteur kurz nach Studienbeginn den Impfstoff selbst vom Markt nahm hat den Hauptanlass der Studie eliminiert. Die Frage warum wohl kann sich sicher jeder selbst beantworten. Und trotzdem musste noch kräftig getrickst werden, damit das RKI zu dem (gewünschten) Ergebnis kommen konnte.

Dazu wurden die Auswertungsmethode nachträglich geändert. Für seriöse wissenschaftliche Studien ein Unding. Danach zählten 2,5 von Gerichtsmedizinern gemeldete Todesfälle in der Auswertung nur noch so viel wie ein von den Gesundheitsämtern gemeldeter Fall. Durch diese Gewichtung der Daten war das Sterberisiko innerhalb von drei Tagen nach der Impfung plötzlich nicht mehr im statistisch signifikanten Bereich.  Die Studienaussage der RKI bezieht sich somit nur auf die künstlich reduzierten Fälle. Errechnet man das Sterberisiko aus den Basis-Daten, ergeben sich ganz andere Ergebnisse . Tabelle 12 der Studie zeigt den zeitlichen Abstand zwischen der Sechsfach-Impfung und dem Todeszeitpunkt.

  • 27 Kinder starben innerhalb von zwei Wochen nach der letzten Sechsfach-Impfung
  • 102 Kinder im Zeitraum zwischen zwei Wochen und sechs Monaten

Hätte die Impfung nichts mit den Todesfällen zu tun, dürfte das Sterberisiko nach der Impfung nur geringfügig höher sein als im Lauf des folgenden halben Jahres. Entsprechend dem leichten Abwärtstrend beim Sterberisiko in den beiden ersten Lebensjahren folgend.
27 Todesfälle binnen 14 Tagen ergeben 1,93 Todesfälle pro Tag. 102 Todesfälle in den restlichen 168 Tagen 0,61 Todesfälle pro Tag. Das Risiko innerhalb der ersten zwei Wochen ist also um Faktor 3,2 höher! Und dabei erfolgte der Vergleich auch noch mit ebenfalls geimpften Kindern!

Eine weitere Auswertung der Rohdaten ohne die Eingriffe vom RKI ergibt folgende Zahlen:

  • Drei Tage nach einer Fünffachimpfung war das Sterberisiko um das 8,1 fache erhöht.
  • Fünf- und Sechsfach Geimpfte gemeinsam ausgewertet habeen ein dreifach höheres Risiko.
  • Frühgeborene hatten ein sechsfach höheres Risiko binnen drei Tagen nach Fünf- oder Sechsfach-Impfung zu sterben.
  • Während des zweiten Lebensjahres war das Risiko, binnen drei Tagen nach Impfung zu sterben um das nahezu Vierzehnfache erhöht.

Dies ist leider ein weiteres unrühmliches Beispiel dafür, dass man auch in Deutschland der Aufsichtsbehörde nicht trauen kann. Die manipulierte Impf-Studie zeigt, dass Konzerninteressen wichtiger sind als die Gesundheit der Menschen. Welch Wunder, wenn es die Politiker so vorleben.

 

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