Masern – Risikoabschätzung mit Überraschung

Ein Schelm, der sich dabei etwas denkt. Heute – zwei Tage nach der Ankündigung der Masern-Impfpflicht und ersten Protesten – ist die Schlagzeile in den Medien: Masern: Mann stirbt nach Infektion – wieso die Krankheit so gefährlich ist. (Focus)
Wer nicht nur die Überschrift liest sondern den ganzen Text erfährt, dass die Todesursache noch gar nicht feststeht. Und dass der Mann ganz frisch gegen Masern geimpft wurde. Die Überschrift hätte also genau so gut lauten können:
 “Mann stirbt nach Impfung! – Warum Impfen so gefährlich ist” 
Es wird also wieder mit Schlagzeilen versucht Stimmung zu machen. Weshalb es sinnvoll ist sich die konkreten Zahlen und Fakten anzusehen.

Maserntodesfälle

Die Angaben der Masern-Todesfälle variieren etwas je nach Quelle. Es ist aber ziemlich sicher davon auszugehen, dass es in den letzten 5 Jahren in Deutschland 2016 zwei und 2015 drei Masern-Todesfälle gab. In Summe also fünf – oder durchschnittlich einer pro Jahr!
Auf die in manchen Gazetten und Internetseiten kolportierten “mehrere hundert Todesfälle“, bei denen sich bei näherer Betrachtung dann heraus stellt, dass die an allem möglichen gestorben sind und vor vielen Jahren halt auch mal Masern hatten, brauchen wir hier sicher nicht einzugehen. Sonst könnte man auch 95% der Todesfälle als Impffolge titulieren, weil die irgend wann mal eine Impfung bekommen haben. 😉

Risikoabschätzung

Um Risiken abschätzen zu können braucht man einen Vergleichsmaßstab. Am Besten eignet sich dafür die Anzahl der Todesfälle nach Impfungen und sonstiger Gesundheitsrisiken. Denn dann hat man auch gleich den Bezug zu den Risiken des empfohlenen Mittels.
Dank des Informationsfreiheitsgesetzes muss das Robert-Koch-Institut (RKI) die früher streng geheimen Zahlen zugänglich machen. Demnach wurden zwischen 2001 und 2014 laut Online-Datenbank insgesamt 351 Todesfälle nach Impfungen gemeldet. Durchschnitt also mehr als 25 Todesfälle pro Jahr!
Die Dunkelziffer mit den nicht erkannten und den nicht gemeldeten Impfschäden und die daraus resultierenden Todesfälle sind da noch gar nicht dabei. Und diese dürfte nochmal deutlich höher liegen.
Damit wir uns nicht falsch verstehen – jeder Tote ist einer zu viel!
Nur ein mediales Gezeter wegen Maserntoten zu veranstalten und die 5-fache Anzahl an Impffolgetoten zu unterschlagen ist schlicht und ergreifend erbärmlich. Der Grund dafür … den überlegt sich bitte jeder selbst. 😉

Überraschende Relation

Wenn wir schon bei Zahlen sind …
jedes Jahr sterben mehr als 17.500 Menschen in Deutschland nachweislich und anerkannt an sogenannten iatrogenen Ursachen. Nicht ganz so altgriechisch und verständlicher ausgedrückt: an Ärztepfusch! Dunkelziffer vermutlich um ein vielfaches höher.
Jedes Jahr sterben laut Prof. Fröhlich (Universität Hannover) rund 58.000 Menschen in Deutschland durch die Nebenwirkungen ihrer Medikamente. Und das ist nur die bekannte Spitze des Eisbergs.
Jedes Jahr sterben nach einer Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaus-Hygiene  in Deutschland 40.000 Menschen an Krankenhauskeimen. Daran infizieren sich ca. 1.000.000 Menschen (in Worten: eine Million Menschen)! Im Krankenhaus. Dort wo sie sich Hilfe versprechen.
Zum Vergleich: pro Jahr sind in Deutschland “nur 3.500 Verkehrstote zu beklagen.
Nur mal so als Übersicht.
Todesursachen
Die geplanten Zwangsmaßnahmen beziehen sich auf den einen Fall links außen! Da gäbe es sicher dringlichere Aufgaben, die mehr Nutzen bringen. Allerdings vermutlich auch mehr kosten und weniger Profit in die Kassen der Pharmaindustrie spülen.

Konsequenz

Wie oben schon geschrieben, jeder Tote ist einer zu viel. Allerdings um den einen eventuell zu verhindern fünf Tote in Kauf zu nehmen – nämlich die, die an der Impfung sterben – das ist gelinde gesagt menschenverachtend.
Wenn wir als Gesellschaft und jeder für sich die 3500 Tote im Straßenverkehr oder gar die 58.000 Tote durch Medikamente-Nebenwirkungen zum allgemeinen Lebensrisiko zählt und in Kauf nimmt, dann gibt es aber auch gar keinen Grund für Zwangsimpfungen.
Ganz im Gegenteil, dann gehört Impfen bei den Zahlen verboten. Wer noch mehr Gründe möchte, weshalb eine Masernimpfung völlig unsinnig ist, der findet diese in unserem letzten Blogbeitrag.
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4 Comments

  1. Ich finde den Text interessant. Allerdings: die 25 Toten pro Jahr sind nicht 25 Tote durch MMR – Impfungen sondern durch Impfungen insgesamt. Mich würde interessieren, ob du auch die Totesfälle nach Masernimpfungen extrahieren kannst. Denn so wie du es beschreibst, stimmt dein Vergleich nicht. Freu mich auf Infos, wieviele Todesfälle es nach MMR – Impfungen gab zu erhalten.

    1. Hallo Petra,
      vielen Dank für Deinen Kommentar und die Frage.
      Bei den 25 Toten ging es nicht um die MMR-Tote, sondern um eine Gegenüberstellung der an Masern gestorbenen mit verschiedenen anderen Lebensereignissen. Dies um zu verdeutlichen, in welchem Bereich Zwangsmaßnahmen ergriffen werden und dass in viel gravierenderen Bereichen mit viel mehr Todesfällen diese stillschweigend als Lebensrisiko hingenommen werden.

      Die offizielle Zahl der nach einer MMR-Impfung gestorbenen Menschen laut Datenbank des PEI (Paul-Ehrlich-Institut) ist etwa identisch mit der Zahl der an Masern gestorbenen. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Dunkelziffer bei Impfschäden und Impftodesfällen größer 90% ist. (Quelle: Impfschaden.info) Denn es wird bei Todesfällen leider nicht offiziell erfasst, wann welche Impfungen vorher erfolgten. Weshalb in die offizielle Statistik im Prinzip nur die Fälle aufgenommen werden, die noch in der Arztpraxis sterben oder gleich nach der Impfung vom Notarzt in die Klinik gebracht werden. Treten die Beschwerden erst nach 2-3 Tagen auf, dann wird die Impfung nicht mehr als Ursache gemeldet.

  2. vielleicht solltet ihr mal dran denken, dass auch die schulmedizin ihre berechtigung hat. denn ihr heilt kein brüche, keine kaputten zähne usw. also konzentriert euch auf die zusammenarbeit. oder sollte man spitäler ärzte etc abschaffen…

    auch wenn ihr natürlich in der kernaussage recht habt, dass maserntote laut dieser statistik keine rolle spielen.

    1. Hallo Oliver,
      wir haben nichts gegen die Schulmedizin und finden es phänomenal was diese leistet. Dort wo sie ihre Berechtigung und ihre Verdienste hat. Zum Beispiel in der Chirurgie.
      Das heißt aber nicht, dass man deshalb alles was diese macht bedingungslos gutheißen muss. Oder deren Dogmen und Profitgier tolerieren muss. Wie zum Beispiel bei dem Thema Impfen oder Krebs. Da ist es ein Armutszeugnis was von der sogenannten Schulmedizin zustande gebracht wird. Und genau darauf bezieht sich dieser und einige andere Artikel.

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