Der Preis der Wahrheit

In Zeiten von Corona und damit verbundenen Zwangsmaßnahmen und Grundrechtseinschränkungen reiben sich viele verwundert die Augen, was hier alles möglich ist und vielen nicht auffällt. Hier soll auf Corona aber nicht weiter eingegangen werden, sondern das Verhalten mit einer Geschichte verdeutlicht werden: “Der Preis der Wahrheit

Ein Mann kommt in eine Buchhandlung und fragt nach einem Buch, in dem die ganze Wahrheit steht. Der Händler weist auf die Ausstellung: „Das ist ein sehr wahres Buch, Preis 10,- €.“

Der Kunde fragt, ob es denn auch ein Werk gebe, das noch mehr Wahrheit enthielte, worauf ein Exemplar unter der Theke hervor kommt: „Dieses Buch enthält sehr viel Wahrheit, Preis 50,- €!“

Der Mann ist interessiert, fragt aber weiter: „Gibt es denn nicht ein Buch, in dem die GANZE Wahrheit steht?“
„Aha, Sie wollen es ganz genau wissen! Folgen Sie mir!“

Im Keller angekommen, öffnet der Händler eine verstaubte Truhe und weist auf den geheimnisvoll anmutenden Inhalt: „Dieses Buch enthält die GANZE Wahrheit!“
Ehrfürchtig fragt der Interessierte: „Was kostet es?“
Der Buchhändler antwortet mit bedeutungsvoller Stimme: „Dieses Buch hat den höchsten Preis von allen!“
„Wieviel?“
„Es kostet Sie kein Geld, aber dafür alle Ihre Gewohnheiten, es kostet Sie Ihr bequemes Leben, es kostet Sie den Weg, den Sie bisher gehen, nichts wird so sein, wie es vorher war, sie werden alles aufgeben und hinter sich lassen müssen!“

Enttäuscht verlässt der Mann die Buchhandlung. Dieser Preis war ihm dann doch zu hoch, er würde wohl noch etwas auf die ganze Wahrheit warten müssen.

Weitere Informationen

zum Thema “Corona”
zum Thema “Impfen”
Mitmachaktionen
Veranstaltungstermine

Kostenfrei abonnieren
unseren Telegram-Kanal
unseren Newsletter

Teile diesen Beitrag

2 Comments

  1. Faust Monolog

    Habe nun, ach! Philosophie,
    Juristerei and Medizin,
    Und leider auch Theologie
    Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.

    Da steh’ ich nun, ich armer Tor,
    Und bin so klug als wie zuvor!

    Heiße Magister, heiße Doktor gar,
    Und ziehe schon an die zehen Jahr’
    Herauf, herab und quer und krumm
    Meine Schüler an der Nase herum –
    Und sehe, dass wir nichts wissen können!
    Das will mir schier das Herz verbrennen.
    Zwar bin ich gescheiter als alle die Laffen,
    Doktoren, Magister, Schreiber und Pfaffen;
    Mich plagen keine Skrupel noch Zweifel,
    Fürchte mich weder vor Hölle noch Teufel –
    Dafür ist mir auch alle Freud’ entrissen,
    Bilde mir nicht ein, was Rechts zu wissen,
    Bilde mir nicht ein, ich könnte was lehren,
    Die Menschen zu bessern und zu bekehren.
    Auch hab’ ich weder Gut noch Geld,
    Noch Ehr’ und Herrlichkeit der Welt;
    Es möchte kein Hund so länger leben!
    Drum hab’ ich mich der Magie ergeben,
    Ob mir durch Geistes Kraft und Mund
    Nicht manch Geheimnis würde kund;
    Dass ich nicht mehr mit sauerm Schweiß
    Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;

    Dass ich erkenne, was die Welt
    Im Innersten zusammenhält,
    Schau’ alle Wirkenskraft und Samen,
    Und tu’ nicht mehr in Worten kramen.

    Johann Wolfgang von Goethe
    (1749-1832)

    Grüße von Uhla ~) ~)) ~)))

  2. Sehr schöne Geschichte!

    Die Wahrheit steht in keinem Buch und sie kann auch in keiner Schule vermittelt werden. Kein anderer kann mir die Wahrheit geben. Ich kann sie nur selbst finden, indem ich alle Voruteile vergesse und mich allein auf den Weg mache.

    Vielleicht muss ich mit lieben Gewohnheiten bezahlen, mit Bequemlichkeiten, vielleicht sogar mit meinem Leben. Alle Rebellen gehen auf diesem gefährlichen Pfad.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*