Demenz – (k)ein Schicksal

Demenz ist heute eine der häufigsten Krankheiten im Alter. In Deutschland sind 1,6 Millionen Menschen davon betroffen und offiziell gibt es immer noch kein Heilmittel. Die Symptome wie der Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit und das Verlöschen der Persönlichkeit beginnen auch immer früher und betrifft immer mehr. Aber neueste Erkenntnisse aus der Gehirnforschung zeigen, dass dies nicht sein muss.

Neurogenese

Die über Jahrzehnte herrschende Meinung, dass bei Erwachsenen keine neuen Gehirnzellen und Verknüpfungen gebildet werden, ist inzwischen durch die Neurobiologie widerlegt. Das Gehirn ist sehr wohl dazu in der Lage. Dieser Prozess der Neurogenese ist hauptsächlich von drei Faktoren abhängig: von geistiger Aktivität, von körperlicher Bewegung und der ausreichenden Versorgung mit Nährstoffen.

Entscheidend bei den Aktivitäten ist, dass es sich um eine sinnvolle, erfüllende Tätigkeit handelt. Dann fühlen wir uns dabei auch wohl. Ansonsten wird je nach Hormonspiegel daraus Depression oder Aggression.
Was auch gut nachzuvollziehen ist. Bei Personen, die einer eintönigen und stumpfsinnigen (oder gar keiner) Arbeit nach gehen, treten Depressionen und Aggressionen deutlich häufiger auf als bei Personen, die ihrer Tätigkeit als Bereicherung empfinden.

Dauerstress zum Beispiel produziert bestimmte Hormone (Glukokortikoide), welche wie ein Nervengift wirken und die Gehirnleistung beeinträchtigen und die Neurogenese verhindern. Körperliche Aktivität, wie z.B. regelmäßige Bewegung, baut nicht nur Stress ab, sondern kann über die bessere Neurogenese auch ein durch Stress strapaziertes Gehirn regenerieren lassen.

Demnach ist die Neurogenese, also die Bildung und Verknüpfung von neuen Gehirnzellen, wesentlich für unser Wohlbefinden mitverantwortlich. Die neu heranwachsenden Neuronen sind überdurchschnittlich vielseitig – ohne Anreize verkümmern sie allerdings und auch die Leistungsfähigkeit des Gehirns nimmt ab. Das ist im Prinzip wie bei einem Muskel, der schwächer wird wenn er nicht trainiert wird. Nur dass es sich bei der “Schaltzentrale” Gehirn gleich auf mehrere Bereiche auswirkt. Das geht sogar so weit, dass Schmerzpatienten, nachdem diese die Möglichkeit hatten etwas neues zu lernen, die Dosis ihrer Medikamente zum Teil um mehr als die Hälfte reduzieren konnten!

Ohne Mampf kein Kampf

Jeder, der schon mal einen oder zwei über den Durst getrunken hat, kann sich vermutlich daran erinnern, dass es am Tag danach um die Erinnerung und das Denkvermögen nicht so gut bestellt war. Demnach dürfte jedem klar sein, dass übermäßiger Alkoholkonsum dem Gehirn nicht zuträglich ist. Ebenso der Kontakt mit anderen Umwelt-Giften.

Hingegen hat es die an Vitamin-B, OPC und einigen anderen Stoffen reiche Nuss-Rosinen-Mischung sogar geschafft, im Volksmund “Studentenfutter” genannt zu werden. Es lässt sich also über die Ernährung, bzw. gezielte Nahrungsergänzungsmittel, sehr wohl das Gehirn unterstützen. Einen kleinen Einblick darüber findet man zum Beispiel in den Beiträgen zu Mineralien & Spurenelementen. Noch besser ist eine persönliche Beratung dazu. Dabei kann der Bedarf analysiert und die sinnvollsten Möglichkeiten individuell zusammengestellt werden. Bei Interesse bitte einfach bei uns melden .

Wann beginnen?

Das beste Training für das Gehirn ist etwas (sinnvolles) zu lernen. Denn das Gehirn ist nun mal ein Lernorgan – und damit zum Lernen gemacht. Dies leuchtet vielen ein, aber häufig heißt es gleichzeitig: “wenn Zeit dazu ist“, “der Stress geringer ist“,”man sich besser fühlt“, … .
Diese ist menschlich verständlich – aber meist falsch. Denn das ist etwa so wie zu sagen: “Ich bin jetzt krank und kann deswegen nicht zum Arzt. Wenn ich wieder gesund bin, gehe ich aber ganz bestimmt zum Arzt!”

Mehr Wohlbefinden und eine Verbesserung der Situation entsteht durch Neurogenese – also etwas neues, erfüllendes lernen und tun. Also gerade dann, wenn man sich nicht so wohl fühlt, sollte man sich weiterbilden oder ein Problem lösen.
Das ist auch der Grund, weshalb viele unserer Ausbildungsteilnehmer (die vorher dachten, keine Zeit dafür zu haben) berichten, dass sie sich während der Ausbildung allgemein wohler fühlten, leistungsfähiger sind und trotz dem zusätzlichen Zeitaufwand für die Ausbildung auch in ihren anderen Bereichen deutlich mehr erreicht haben als sonst – und dabei noch mehr Spaß hatten!

Gleiches gilt für Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Die unterstützen zu jedem Zeitpunkt un in jedem Stadium. Auch hier ist der beste Zeitpunkt zu beginnen JETZT!
Also JUST DO IT!

 

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