Mobilfunk und Umwelt

Aktuell Nutzen in Deutschland ca. 65.000.000 (in Worten: fünfundsechzig Millionen) ein Smartphone. 2018 wurden weltweit rund 1.400.000.000 (in Worten: 1,4 Milliarden) neue Smartphones verkauft.
Demnach scheint dieses Gerät nützlich und hilfreich zu sein. Für viele ist es aus dem Alltag gar nicht mehr weg zu denken.
Spannender Weise wird diesbezüglich der Energie- und Ressourcenverbrauch trotz der aktuell heftigen Diskussion um CO2 nicht thematisiert. Und das obwohl nur 5 Länder auf diesem Planeten mehr Strom verbrauchen als das Internet!

Aber mal abgesehen vom Ressourcenverbrauch, wie wirkt sich Mobilfunk und insbesondere der kommende neue Standard 5G auf die Umwelt aus?

Insbesondere für Bäume und Insekten ist diese technische Strahlung ein Problem. Was vom Bundesamt für Risikobewertung und den Mobilfunkbetreibern natürlich unter Berufung auf die Grenzwerte vehement verneint wird. Deshalb schauen wir uns nachfolgend mal ein paar Praxisfälle an und wie die Grenzwerte zustande kommen.

Bäume und Pflanzen

Bei Bäumen sieht man es ganz deutlich, dass diese im Strahlenfeld einer Mobilfunkanlage schneller kahle Stellen bekommen. Was unter anderem daran liegt, dass Bäume mit ihren Ästen und Zweigen, mit den Nadel und Blättern eine Art “Antenne” haben und einiges der Strahlung aufnehmen. Was auch der Grund dafür ist, dass Bäume in Innenstädten für den 5G-Ausbau gefällt werden.
Das wird von den Mobilfunkbetreibern und den “einschlägigen Besserwisserseiten” im Internet natürlich vehement geleugnet und als Verschwörungstheorie bezeichnet. Nur warum ist die von einem Mobilfunksender ausgehende Strahlung dann hinter einem dichten Baum deutlich geringer als vor dem Baum zu messen?
Weil der Baum ein Teil der Strahlung abschirmt. Was für 5G und die totale Versorgung ebenso ein Problem ist wie für den Baum. Denn die Strahlung ist nicht einfach “weg”, die wirkt auf den Baum ein. Dass dies manche besser und andere schlechter verkraften, das liegt in der Natur der Sache. Schließlich haben wir es mit Lebewesen zu tun. Manche Menschen haben auch bei einem leichten Zug schon Schnupfen und andere nicht.

Auch ein Experiment einer dänischen Schulklasse zeigte den Einfluss von Strahlung auf das Wachstum. Sie stellten eine Schale mit Kresse neben einen WLAN-Router, eine andere in einen Raum ohne. Und siehe da, die Kresse entwickelte sich unterschiedlich. Dafür bekamen die Schüler sogar einen Preis. Zum Bericht über das Experiment.

Kresse ohne WLAN
Kresse ohne WLAN-Einfluss
Kresse mit WLAN
Kresse mit WLAN-Einfluss

 

 

 

 

 

 

Insekten

Es gibt schon seit Jahren Hinweise darauf, dass Bienen und andere Insekten durch Mobilfunkstrahlung geschwächt und damit anfälliger für die Varroa-Milbe werden. Inzwischen belegt dies auch eine Vielzahl von Studien. Was aber einige nicht stört, im Gegenteil. Die wollen aus der Situation noch Profit schlagen und stellen schon mal die “neuen Bienen” – kleine Drohnen zum Bestäuben – vor.

Das ist nicht nur der Supergau für die Natur, sondern bedeutet auch totale Überwachung und (noch mehr) grenzenlose Abhängigkeit von multinationalen Konzernen. Denn ob dann die eigenen Obstbäume bestäubt werden hängt von deren Bezahlung und Wohlwollen ab. Zumal diese bereits heute den Saatgut-, Rohstoff- und Lebensmittelmarkt beherrschen.

Wie ist das mit den Grenzwerten?

Darauf, dass die Grenzwerte eingehalten werden, berufen sich immer diejenigen, die sich von 5G und Mobilfunk ein Vorteil versprechen oder ein Interesse an dessen Ausbau haben. Dazu muss man allerdings wissen, was die Grenzwerte regel und wie diese festgesetzt werden.

Da fragt man sich dann schon, ob die entsprechenden Ämter und Behörden wie behauptet für unseren Schutz oder den Schutz der Konzerninteressen und deren Umsätze da sind.
Aber vielleicht setzen die Behörden auch darauf, dass die Nutzer durch den intensiven Gebrauch so  verdummen, dass sie es nicht mehr bemerken. Siehe dazu den Artikel “Machen Smartphones dumm?”

Was tun?

Die sicherste Methode, um sich und die Umwelt vor einer weiteren Strahlenbelastung zu schützen,  ist soweit irgend möglich im eigenen Bereich auf entsprechende Geräte zu verzichten. Also zu Hause zum Beispiel den PC über ein Kabel mit dem Internet verbinden statt über WLAN – und falls WLAN unbedingt benötigt wird, dieses zumindest nachts auszuschalten.

Darüber hinaus ist es sinnvoll, sich mit den Risiken und Nebenwirkungen von 5G und Mobilfunk auseinander zu setzen. Zum Beispiel beim Vortrag “5G – Was kommt da auf uns zu?” oder den entsprechenden Beiträgen auf diesem Blog.

Cover MobilfunkbroschüreAuch die kostenfreie Broschüre “Mobilfunk – die verschwiegene Gefahr” von Klaus Weber ist sehr aufschlussreich und gibt noch einige weitere Informationen und viele Praxisbeispiele zu diesem wichtigen Thema. Und selbstverständlich auch sämtliche Quellenangaben dazu.
Broschüre downloaden

 

 

 

 

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