Cholesterin ist eine für den Menschen lebenswichtige fettähnliche Substanz. Sie dient unter anderem den Zellmembranen als Baustein und ist ein Ausgangsstoff für die Produktion von Gallensäure und Hormonen wie Testosteron, Östrogen und Cortisol. Etwa 90 % des benötigten Cholesterins stellt der Körper selbst her, vor allem in der Leber; nur ein kleiner Teil wird über die Nahrung aufgenommen. Trotzdem hält sich hartnäckig das Gerücht, dass z.B. Butter und die sehr nahrhaften Eier schädlich seien und den Cholesterinspiegel erhöhen würden. Dies resultierte aus einer bereits in den 1950-Jahren begonnenen Kampagne der Soja- und Margarine-Lobby. Damit sollte die damals überwiegend aus Sojaöl bestehende minderwertige Margarine gesellschaftsfähig gemacht werden.
Grenzwerte und die Folgen
Ein Schelm, der sich etwas dabei denkt, dass die Normwerte für Cholesterin in den letzten 50 Jahre – auf Druck der Pharmaindustrie – deutlich (schrittweise von 300 auf 200) gesenkt wurden. Dadurch fallen viel mehr Patienten aus der Norm und müssen medikamentiert werden – was der Pharmaindustrie Milliardenumsätze in die Kassen spült. Nicht nur für die Cholesterinsenker, sondern z.B. auch für Medikamente für die deutlich zunehmende Zahl der Alzheimer und Demenzkranken. Das menschliche Gehirn ist das cholesterinreichste Organ im Körper. Obwohl es nur etwa 2 % der Körpermasse eines Erwachsenen ausmacht, enthält es rund 25 % des gesamten im Körper vorhandenen Cholesterins. Von den anderen positiven Einflüssen von Cholesterin – zum Beispiel zum „Abdichten“ verletzter Gefäße oder als Vorstufe für die Hormonbildung oder als Schutz vor Infekten – ganz abgesehen. Wer Cholesterin bekämpft, der nimmt somit Schäden an diesen Stellen nicht nur billigend in Kauf, sondern provoziert diese!
Cholesterinsenker lohnen sich – für die Hersteller
Allein der einstige US-Marktführer bei den Cholesterinsenkern, Lipitor vom Pharmagiganten Pfizer, hat in den 20 Jahren bis zum Auslaufen des Patentschutzes im Jahr 2017 kumuliert 142 Milliarden US-Dollar Gesamtumsatz in Pfizers Kasse gespült.
Laut Arzneiverordnungsreport 2023 haben Statine, die am häufigsten verschriebenen Wirkstoffgruppe der Cholesterinsenker, im Jahr 2022 in Deutschland ein Verordnungsvolumen erreicht, das die tägliche Behandlung von 9 Mio. Patienten mit Standarddosierungen ermöglicht.
Der Name macht’s – Marketing ist alles!
Vor Pestiziden und Fungiziden haben viele Angst und kaufen deshalb im Bioladen.
Auch Antibiotika sind vielfach in Verruf geraten – zu Recht!
Aber Cholesterinsenker?
Was einem der Arzt nicht sagt – und die meisten Ärzte vermutlich auch nicht wissen …
… mit einer Tagesdosis eines handelsüblichen Cholesterinsenkers nimmt man mehr Pestizid zu sich als im gesamten Leben über das Trinkwasser!
Vertraue der Wissenschaft?!
Wenn etwas medial gehypt und diejenigen, die davor warnen, diffamiert werden … sollte jeder hellhörig sein. Spätestens seit dem Skandal um das einst als Wundermittel angepriesene Contergan. Allerspätestens seit Corona und der als Impfung deklarierten Gen-Injektion.
Auch der Skandal um die mit dem Cholesterinsenker Lipobay von Bayer im Zusammenhang stehenden Schadens- und Todesfälle zeigen, wie die Frankfurter Rundschau schrieb, “einmal mehr, wo der Patient im Geschäft mit der Gesundheit steht: ganz weit unten. […] Das Ungeheuerliche aber ist, dass die Berichte über die möglicherweise tödlichen Nebenwirkungen schon Monate alt sind. Selbst Apotheker erfuhren erst aus den Wirtschaftsnachrichten, was sie ihren Kunden da verkauft hatten. Es ist eine Schande, dass im Fall Bayer Gewinne und Börsenkurse offenbar wichtiger waren als das Wohl der Patienten.“
Lipobay-Skandal – nicht ohne Karl Lauterbach!
Der ehemalige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ist seit 2005 der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Leverkusen–Köln IV. Leverkusen ist auch der Stammsitz des Pharmariese Bayer, der Hersteller des Skandal-Cholesterinsenker Lipobay war.
Karl Lauterbach war laut Spiegel-Recherchen im Jahr 2004 an der Studie über den Cholesterinsenker Lipobay von Bayer beteiligt. Dieser musste nach mehreren Todesfällen – Experten gehen von mindestens 2.500 aus – vom Markt genommen werden. Frühzeitig vorliegende Warnungen bezüglich der Gefährlichkeit dieses Cholesterinsenkers ignorierte Bayer ebenso wie Karl Lauterbach, der anschließend in bemerkenswerter Dreistigkeit sogar die „mangelhafte Zusammenarbeit der internationalen Zulassungsbehörden“ für das Debakel mitverantwortlich machte und die fehlende Langzeitstudien bemängelte.
Typisch für den schon mehrfach in Skandale verwickelten Karl Lauterbach. Der laut Spiegel bekannt dafür war, im Auftrag der Pharmaindustrie Medikamentenstudien durchzuführen, was ihm allein im Jahr 2000 über 800.000 Euro an sogenannten Drittmitteln dafür einbrachte.
Wer mehr über Karl Lauterbach und dessen vielfältige Skandale bis hin zu seiner mehr als fragwürdigen Rolle während Corona erfahren möchte, dem sei die Dokumentation “Warner vor dem Warner“ empfohlen.
Richtige Studien zu Cholesterin(senkern)
Simvastatin-(4-S-)Studie
In der berühmt-berüchtigten Simvastatin-(4-S-)Studie wurden 4444 Personen überprüft. Das Ergebnis lautete: »Ein erhöhter Cholesterinspiegel hat keinen Einfluss auf die Entwicklung einer Arteriosklerose oder den Herzinfarkt. Eine Cholesterinsenkung ergibt keinen Sinn und ist daher nicht indiziert.«
Multifaktorielle Studie Finnland
Die finnische multifaktorielle Studie mit der Überprüfung des Cholesterinwertes an über 2000 Personen zeigte bei den mit Cholesterin senkenden Medikamenten behandelten Personen eine dreimal höhere Herzinfarktrate und ein Drittel mehr Todesfälle als bei der unbehandelten Gruppe.
Helsinki-Herz-Studien
Bei der Helsinki-Herz-Studie I (1987) mit 700 überprüften Personen betrug die Zunahme an tödlichen Nebenwirkungen durch Cholesterinsenkung 40 Prozent gegenüber der Kontrollgruppe, bei der Helsinki-Studie II (1993), fünf Jahre später, sogar 50 Prozent.
Signifikant war auch die Zunahme an Krebstodesfällen durch Cholesterinsenkung, die bei der Helsinki-StudieII 43 Prozent betrug.
Framingham-Studie
Mit der Framingham-Studie versuchte man bei rund 4500 Personen einen Beweis für den Nutzen von Cholesterin senkenden Medikamenten zu liefern – ohne Erfolg! Dafür kam es zu einer erheblichen Steigerung an Krebstodesfällen durch Cholesterinsenkung.
»Es ist kaum etwas in der Medizin so gut bewiesen worden wie die Erfolglosigkeit dieser Interventionen (Statistiken), das Cholesterin für die Entwicklung einer koronaren Herzkrankheit verantwortlich zu machen.« Aber »Die Pharmaindustrie versuchte die Statistiken so lange zu ›biegen‹, bis sie den Wunschvorstellungen entsprachen, denn sie kosteten 150 Millionen Dollar und sollten nicht ohne Nutzen für die zahlende Industrie sein.«
Clofibrat-Studie
Die Clofibrat-Studie überprüfte die Wirkung des Cholesterin senkenden Medikamentes gleichen Namens an über 1000 Personen. Eine erschreckende Steigerung an Krebstodesfällen führte zum Verbot und Abbruch der Studie.
Das National Heart, Lung and Blood Institute der USA machte eine über viele Jahre gehende Untersuchung der Wirksamkeit des Cholesterins. Ein Einfluss auf die Entwicklung einer Arteriosklerose oder eines Herzinfarkts konnte nicht gefunden werden. Je höher der Cholesterinwert, umso weniger Krebshäufigkeit und auch weniger durch andere Krankheiten bedingte Todesfälle wurden registriert.
Fazit aus den Studien
Diese fünf Studien zeigen eindrücklich, dass …
… Cholesterin keinen Einfluss auf die Entwicklung einer Arteriosklerose oder eines Herzinfarkts hat,
… hohe Cholesterinwerte mit einer hohen Lebenserwartung und geringeren Krebshäufigkeit verbunden sind,
… eine Senkung des Cholesterinspiegels mit zahlreichen Todesfällen und vermehrtem Auftreten von Krebsentwicklungen einher geht.
Quelle der Studien: Die Cholesterin-Lüge von Prof. Dr. med. Walter Hartenbach
Das Buch enthält noch einige weitere „Überraschungen“.
Weiterführende Literatur


